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Im Zeitalter grenzenloser Kommunikation und Informationsüberhäufung erscheint es beinahe grotesk, dass sich immer weniger Menschen für wesentliche Dinge wie Lebensmittel, insbesondere deren Herkunft, Herstellung und Qualität interessieren. Wo liegen die Gründe für diesen Mangel? Ist es Bequemlichkeit und Desinteresse oder liegt es einfach nur daran, dass es vielleicht zu wenig seriöse Informationsquellen gibt? Wir glauben, dass es den vielzitierten "mündigen Verbraucher" mehrheitlich nicht gibt. Die Vorstellungskraft von der Herkunft der Nahrungsmittel reicht bei vielen Konsumenten gerade mal zurück bis ins Supermarktregal und das scheint ihnen zu genügen. Die Verbraucher können oder wollen offensichtlich nicht realisieren, dass eine nach unten gerichtete Preisspirale die Qualität der Produkte völlig vernichtet.

Von echten Werten, auch in Verbindung mit realer Preisfindung, ist jedenfalls durch die ständigen Preiskriege der Handelskonzerne jetzt schon fast nichts mehr übrig. Der Handel hat es in den letzten zehn Jahren geschafft sowohl die Wertschöpfung unserer Nahrungsmittel zu zerstören, als auch die eigenen Margen zu ruinieren, indem er gute Produkte und Marken kaputt gerechnet hat. Immer noch billigere Preise, noch größere Mengen und ständig steigende WKZ-Forderungen bedrohen die Existenz kleiner und mittlerer Produzenten und bilden indirekt den idealen Nährboden für Lebensmittelskandale.

Es stellt sich die Frage, was unsere Ernährung überhaupt noch wert ist? Betrachtet man die Entwicklung der bundesdeutschen Haushaltsbudgets in den letzten 40 Jahren, dann stellt man fest, dass sich die Ausgaben für Lebensmittel mehr als halbiert haben, wogegen die Kaufkraft im gleichen Zeitraum um ein vielfaches gestiegen ist. Die Relation ist völlig aus dem Lot! Beispielsweise zahlt man wie selbstverständlich etwa 8-10 Euro für einen Liter Motorenöl - für einen Liter hochwertiges Olivenöl will aber kaum einer 5 Euro ausgeben- Eine solche Fehlentwicklung bringt nur Verlierer hervor: Die Produzenten und der Handel verdienen kaum, viele Produkte haben "Schrottniveau" erreicht und die Verbraucher werden betrogen. Doch wie kommt man aus diesem Teufelskreis heraus? Wir wollen das Verbraucherinteresse an wertvollen Lebensmitteln wecken, indem wir Aufklärung betreiben und Unterschiede zu Massenartikeln der Discounter aufzeigen. Die Kundenorientierung ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor. Deshalb bietet die Fa. Gusenburger ab sofort Betriebsbesichtigungen für Kunden und Verbraucher an. Da die Menschen von Natur aus wissbegierig sind, sind wir sicher, dass es uns gelingt die Besucher von unserem Qualitätsdenken zu überzeugen und sie für gute Lebensmittel zu begeistern. Gute Resonanzen und rege Teilnahmen an Ernährungsseminaren, Kochkursen und Betriebsbesichtigungen zeigen deutlich, dass ein großer Bedarf an Information und Aufklärung über Ernährung und Nahrungsmittel besteht Die Fa. G. Gusenburger GmbH hat von Beginn an eine konsequente Qualitätspolitik betrieben: Beste Rohstoffe, schonende Verarbeitung und exklusive Vertriebswege sind seit jeher die tragenden Säulen des Gusenburger-Erfolges. Ziel ist es nun dem Verbraucher Einblicke in diese interessante Produktionskette - vom Rohstoff zur fertigen Fleischware - zu geben und den Produktionsprozess mit all seinen Qualitätskriterien transparent zu machen. Darüber hinaus gibt es interessante Hintergrundinformationen, Tipps und Zubereitungsempfehlungen. Wir werden unseren Besuchern eine spannende Geschichte rund um die Kunst des Wurstmachens erzählen, die Wissen vermittelt und sicherlich dazu beiträgt das eigene Konsumverhalten in Bezug auf Preisgestaltung für Qualitätsprodukte zu überdenken.

Denn Qualität bedeutet nicht teuere Produkte, sondern einfach nur ein höheres Preis-/Leistungsverhältnis.



Guido Gusenburger              Jürgen Gusenburger
Geschäftsführer                    Geschäftsführer

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